Grundlagen unserer Arbeit

Die Freie Schule wurde im Herbst 1995 eröffnet. Viele junge Eltern waren von unsere Arbeit sehr angetan und wünschten sich für ihre jüngeren Kinder, dass es eine Einrichtung gäbe, die nach ähnlichem pädagogischen Konzept arbeitet. Für uns als Pädagogen erschien es nur folgerichtig, dass wir Kindern von klein auf bis zur Erreichung eines ersten Schulabschlusses einen Platz bieten, an dem sie sich geborgen und angenommen fühlen, uns als verlässliche Partner erleben und sich in Ruhe entwickeln können.
Im Januar 1997 startete der Kindergarten mit 12 Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren und zwei Erzieherinnen. Mittlerweile betreuen 5 ErzieherInnen ca. 40 Kinder in zwei Gruppen. Die Krippengruppe besuchen die 1 bis 3 jährigen und im Kindergarten verbringen die 3 bis 6 jährigen Kinder ihren Tag miteinander. Kindergarten und Schule sind eng miteinander verbunden, so dass den Kindern der Übergang zur Schule erleichtert wird.
Unser Kindergarten arbeitet inklusiv, dass heißt, wir schätzen die Unterschiedlichkeit und Individualität aller Kinder, fördern sie entsprechend ihrer Bedürfnisse und individuellen Entwicklungsaufgaben. Kinder mit erhöhtem Förderbedarf (Integrativkinder) sind herzlich willkommen.

 

Gesunde Ernährung ist uns ein besonderes Anliegen. Wir bitten die Eltern, den Kindern ein vollwertiges Frühstück mitzugeben, bieten eine Obstmahlzeit zwischendurch an. Getränke stehen immer zur Verfügung. Zum Mittag kocht unsere Schulküche nach den Bedürfnissen der jüngeren Kinder zwei Essen zur Wahl. Am Nachmittag bieten wir ein kleines Vesper mit Keksen oder belegten Broten.


Konzeptionell orientieren wir uns an den pädagogischen Ideen von Célestin Freinet und Maria Montessori. Kinder zu Wort kommen lassen, sie mitentscheiden lassen und ihnen zuhören sind wichtige Grundpfeiler unseres Alltags.

 

Kinder sind soziale und aktive Wesen. Damit haben sie Anspruch auf ganzheitliches Lernen- ein Lernen mit allen Sinnen entsprechend der eigenen inneren Bedürfnisse. Wir respektieren die natürlichen Kräfte, die jedes Kind ganz individuell in seinem Wachstumsprozess leiten. Dabei ist es uns wichtig, die unterschiedlich verlaufenden sensiblen Phasen des jeweiligen Kindes wahrzunehmen und ihnen Beachtung zu schenken (Montessori). Die Unvoreingenommenheit, die Spontanität und Neugierde soll nicht durch zu enge Grenzsetzungen unterdrückt werden. Kinder lernen durch das praktische Tun. Sie begreifen Dinge, wenn sie diese be-greifen und erleben können. Dieser Aspekt bildet den Nährboden für die Kreativität und die Phantasie, wichtige Elemente des menschlichen Seins.

Für umfangreichere Informationen laden wir Sie herzlich zu einem Gespräch und Rundgang in die Zwergenbutze ein.

Weiterführend empfehlen wir das Bildungsprogramm für Kindertagesstätten in Sachsen- Anhalt bildung:elementar, die Internetseite des Bundesverbandes der Natur- und Waldkindergärten www.waldkinder.de, diverse Literatur zur Montessori- und Freinet- Pädagogik.